21. Juli - internationaler Gedenktag für verstorbene drogengebrauchende Menschen
Akteure aus Jena beteiligen sich wieder an der Bewegung für das Überleben von Drogengebrauchenden.
Akteure aus Jena beteiligen sich wieder an der Bewegung für das Überleben von Drogengebrauchenden.
Unter diesem Motto macht der Gedenktag wieder aufmerksam auf drogenbedingte Todesfälle und lenkt dabei den Blick auf die Lebenden. In 2025 verstarben in Thüringen 77 Menschen infolge des Konsums illegalisierter Drogen. Damit sind auch im letzten Jahr die Todesfälle in unserem Bundesland weiter angestiegen. Die Betroffenen waren zwischen 17 und 59 Jahre alt.
Von der niedrigschwelligen Hilfe und offenen Gesprächsangeboten, über die Beratung und Behandlung von Abhängigkeitsproblematiken bis hin zu Nachsorge und Selbsthilfegruppenangeboten - im Jenaer Netzwerk finden Drogengebrauchende vielfältige Hilfen. Die Weiterentwicklung von Angeboten zur Risikominimierung und Aufklärung, sowie die Erweiterung von Unterstützungsangeboten bei der Bewältigung von Abhängigkeitsproblematiken stehen für die Veranstalter der Infostände auch in diesem Jahr im Vordergrund. Drogengebrauchende benötigen verschiedenste Unterstützungsangebote, welche sich an den unterschiedlichsten Lebenssituationen orientieren und somit annehmbare Hilfe ermöglichen.
Am 21. Juli, dem Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende, erinnern Eltern und Angehörige, Partner*innen, Freund*innen und solidarische Mitbürger*innen an die Verstorbenen. Zugleich nutzen sie Mahnwachen, Gottesdienste, Infostände und andere Aktionen, um Ideen und Maßnahmen für eine wirksamere Drogenpolitik vorzustellen.